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Hochzeit in Cetraro 2010

Hochzeit in Cetraro 2010

Hochzeit in CalabrienKurze Vorgeschichte: Einige Arbeitskollegen und ich wurden von Sandra & Walti zur Hochzeit in Cetraro ( Calabria ) eingeladen. Für Franz und mich war sofort klar, da sind wir dabei, und zwar mit dem Motorrad! Also ging die grosse Planung los.Hier die Einzelheiten der Reise!Motorad 2014 kmFähre 1640 kmTotal 3654 km

1.TagSins - Spotorno 435 kmEigendlich wollten wir erst am Donnerstag fahren. Da aber der Wetterbericht für Donnerstag sehr schlecht aussieht, entschliessen wir uns schon am Mittwochmittag loszudüsen. 12.00 Uhr geht’s los. Autobahn bis Genua, dann rechts der Küste entlang bis Spotorno.Auf anhieb finden wir einen Campingplatz der uns passt. Ein Bier, Zelt aufgestellt, kurz an den Strand und dann ein feines Nachtessen.

2. TagSpotorno - Genua 60 kmHeute können wir es locker nehmen, den wir müssen erst um 19.00 Uhr in Genua im Hafen sein. Also suchen wir zuerst ein Espresso und ein Cornetto und schauen uns danach die Stadt an.Um 11 Uhr machen wir uns auf den Weg Richtung Genua. Nach jenen Stopps und Besichtigungen treffen wir im Hafen von Genua ein. Nach kurzem warten werden wir auf die Fähre gelotst. Die Motorräder werden festgemacht und wir begeben uns im 9 Stock auf’s Deck, um die Abfahrt mitzuerleben.

3. Tag Genua – Palermo mit Fähre 820 kmPalermo – Finale 90 kmDen Tag auf der Fähre bringen wir mit Schiff erkunden, sonnenbaden und schlafen hinter uns. Um 17.00 Uhr erreicht die Fähre nach 21 Stunden Palermo. Dann werden wir von der Fähre direkt in den Feierabendverkehr in Palermo geschickt. Ist das Krass Mann !!! Ich möchte die Regeln hier nicht weiter erläutern, einfach fahren und alles was man in der Schweiz gelernt hat sofort vergessen. Im Eindunkeln erreichen wir den reservierten Campingplatz. Es weis zwar keiner was von einer Reservierung , aber wir sind herzlich willkommen und stellen im dunkeln die Zelte auf. Dann eine Pizza und ein Bier , und wir verkriechen uns todmüde in den Zelten.

4. TagFinale – Cetraro 356 kmNach Kaffe und Gipfel geht’s Richtung Messina. Die Fahrt der Küste entlang ist wunderschön. Nach einem zweiten Anlauf werden wir in Messina auf die Fähre nach Villa San Giovanni gelassen. Die Überfahrt dauert 20 Minuten. Die restlichen 200 km wollen wir über die Autobahn Richtung Cetraro donnern. Doch in der Nähe von Pizzo kommt der grosse Stau. Und von da an machen wir alles mit . 10 km Stau auf der Autobahn, Autobahn verlassen und 10 km Stau auf der Hauptstrasse, wieder auf die Autobahn und 10 km Stau, mit 120 km/h Riesendogge die auf der Autobahn spaziert und wieder Stau. Ab Falerna Marina geht’s dann gemühtlich der Küste entlang . Am späteren Nachmittag erreichen wir Cetraro, wo wir auf dem Camping schon von der Chefin erwartet werden. Für uns wurde reserviert unter dem Namen Franz Meyer und Jack Werner. Der Camping ist ruhig und direkt am Meer. Walti hat uns auch schon erwartet und taucht nach kurzer Zeit auf. Wir gehen zusammen auf ein Bier und plaudern ein bisschen. Zum z’Nacht gibt es Pizza und Bier und bald schlafen wir in den Zelten nach dem anstrengenden Tag.

5. TagUnsere Bike’s haben heute den Ruhetag ehrlich verdient. Wir warten auf Silvan, der unsere Hochzeitsuniform bringt und uns dann zur Kirche mitnimmt. Punkt 12.00 Uhr sind wir vor der Kirche! Zuerst Messe mit Ringe auf Finger stecken . Dann geht’s ab nach Aqcuappessa ins Rest. La Roanda.Mann, was da auf uns zukommt, ist Schlaraffenland pur .Ich hoffe die Karte sagt alles:Man , so viel und verschiedenes hintereinander hab ich noch nie gegessen. Es war superfein !Der eigens für die Hochzeit gemachte Rotwein war für mich als Bierliebhaber so perfekt, dass ich auf Wein umstellte.Diesen Tag werden wir wohl nie vergessen: Hochzeit in Calabrien !!Dank Silvan konnten wir den 5 km langen Fussmarsch zum Camping weglassen.Das war ein schöner Tag.

6. Tag20 kmNach dem Espresso plus Cornetto und ein bisschen im Meer planschen, schwingen wir uns auf die Motorräder und fahren nach Cetraro Berg. Mit einem Erkundungsgang und einem Bierchen im schönen Cetraro verschönern wir uns den Nachmittag. Zurück auf dem Camping werden wir von der Chefin besucht und zusammengeschissen. Sie übergibt uns ein zweites mal die Campingplatzregeln und auf denen steht: 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr ist absolute Ruhe auf den Camping, da fährt kein Auto, kein Motorrad und kein Velo. Wau, genau in dieser Zeit sind wir weg und zurück gefahren. Wir nehmen’s locker, den morgen fahren wir ja weiter. Sie kann uns ja höchstens rauswerfen! Dann wird noch mal im Meer abgekühlt und der nächste Termin mit Sandra & Walti steht bevor . Wir werden bei Camping abgeholt und fahren zum Hafen von Cetraro. Zur Überraschung gibt’s eine Bootsfahrt mit Sonnenuntergang ! Ist wundervoll und zum Schluss gibt’s noch ein bisschen Action, dass allen das Herz fast stillsteht.

7. TagCetraro – Acireale 289 kmAufstehen , zusammenräumen und Motorrad beladen. Wir donnern Autobahn bis zur Fähre nach Messina. Die Strecke von Messina nach Acireale der Küste entlang ist zwar langsam aber wunderschön. Nach kurzen suchen finden wir den Camping und stellen unsere Zelte auf.Nach dem Besuch vom Mini-Supermercato auf dem Camping, entschliessen wir uns in der Stadt etwas Ess- und Trinkbares zu holen, was uns auch gelungen ist. Gemütlich essen und trinken wir auf den Camping was wir gekauft haben.

8. Tag Acireale – Etnasüd – Acireale 70 kmHeute besteigen wir die liebe Mama. ( Hab gelesen, dass die Sizilianer dem Etna liebevoll Mama sagen )Also rauf auf die Mama ! J Die ganze Sache ist am Anfang schon ziemlich Eindrücklich .Wir sind noch nicht weit gefahren und schon sehen wir wo sich die Lava ihren Weg nahm.Angekommen auf dem Parkplatz Etnasüd, wird die ganze Sache noch viel deutlicher. Also mit der Gondel von 1500 müM auf 2500 müM. Von da aus wandern wir in einem 3 stündigen Marsch Richtung Krater. Da meine Pumpe nicht mehr so richtig mitmacht, ist Franz sicher eine Stunde vor mir am Ziel. Aber er hat Pech , denn da gibt es kein Bier und er muss auf mich warten.Auf der höchsten legalen Stelle wandern wir dann noch 30 Minuten über die Absperrung hinaus Richtung Krater. Das Gelände wird so schwer begehrbar und die Schwefelschwaden kommen so nahe , dass wir uns entscheiden kein höheres Risiko einzugehen und kehren um, Richtung Gondelstation.Dieser Vulkan ist das Eindrücklichste was ich jeh gesehen habe. Im Camping angekommen gibt es eine feine Pizza und ein Mineral ( wer das mit dem Mineral glaubt wir sehlig)

9. Tag Acireale – Palermo 278 kmDie Fahrt geht über Hauptstrassen durchs Innenland. So was dürres hab ich noch nie gesehen.Wenn du da brennendes Streichholz wegwirfst, brennt Sizilien!!Die Strassen sind heimtückisch . Die Umleitungen führen ins Ungewisse. Und doch , mir hat noch nie eine Landschaft so gefallen.Nach vielen km durch wunderschöne Landschaften und Temperaturen vom 43 Grad erreichen wir Palermo. Um 19.00 Uhr fahren wir auf die Fähre und richten unser Nachtlager ein. Ich verbringe noch ein paar Stunden unter dem Sternenhimmel und hau mich dann Showroom auf ein Polstersessel zum schlafen.

10 TagGenua – Sins 416 kmWir haben erfahren dass am Samstag das Wetter zwischen Genua und Schweiz ziemlich schlecht ist. Also entschliessen wir uns, nicht mehr in Genua zu campieren, sondern wenn die Fähre um 17.00 Uhr anlegt, auf dem direkten Weg nach Hause zu fahren. Die Staus vor Chiasso und dem Gotthard nehmen wir im Eilzugtempo zwischen den Autokolonnen .Um ca. 23.00 Uhr sind wir zuhause

DRAGONROW

Sins-City









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